Artikel aus der Osterländer Volkszeitung "OVZ"
Ausgabe vom Montag, 11. Januar 2016


Weinachtsbäume adieu: Treben feiert Winterfest
Feuerwehrverein setzt mit Glühwein, Gegrilltem und guter Laune jahrelange Tradition fort

von Jörg Reuter

TREBEN. Seit 18 Jahren startet das neue Jahr für den Feuerwehrverein der Gemeinde Treben mit einem Winterfest. Kurz nach dem Dreikönigstag, wie der 6. Januar auch heißt, dem Tag, an dem traditionell Christbäume und Weihnachtsschmuck aus den Wohnungen verschwinden, steigt in Treben die erste Veranstaltung des Jahres. In gemütlicher Runde werden die ausgedienten Tannenbäume für ein Lagerfeuer genutzt, dazu gibt es Glühwein, Gegrilltes und ein Programm.


Vorgestern war es wieder so weit. „Normalerweise geht das bei uns immer bis in den Abend hinein“, sagt Volker Riedel am Samstagnachmittag und erwartet wieder einen langen Tag. Im Gewölbe der Mälzerei klinge die Party immer mit Schwof zu Diskomusik aus, so der Ortsbrandmeister. Los ging es aber bereits um 16 Uhr in der und hinter der Mälzerei. Denn den Verantwortlichen liegen die Kinder des Ortes sehr am Herzen. Auch ihnen soll etwas geboten werden. „Das  gehört sich in einem Dorf einfach so.“

Derweil überwacht der Feuerwehrnachwuchs im Rittergutspark das Weihnachtsbaum-Feuer. Wie in jedem Jahr hatte auch diesmal die Jugendfeuerwehr die Christbäume im Dorf eingesammelt. Zwei Nachmittage waren nötig. Dabei hatten sie viel Spaß, wie Niclas Petermann und Manuel Jermain Liebold vergnügt erzählen. Auch das Bewachen der Flammen bereitet den Teenagern viel Freude. „Richtig Spaß macht es, wenn wir Nordmanntannen ins Feuer werfen, die brennen besonders gut.“

Das lodernde Feuer ein paar Schritte weg und die gesellige Atmosphäre auf der Terrasse hinter der Mälzerei locken Heike Hofmann und Mirko Heine seit Jahren zum Winterfest. „Außerdem bin ich in der Feuerwehr Haselbach. Wir Feuerwehrleute besuchen uns regelmäßig und gern“, verweist Mirko Heine auf die gute Kameradschaft der Feuerwehren der Region. Die Kameradschaft innerhalb des Trebener Feuerwehrvereins ist indes nötig, wenn es darum geht, die Sause zu organisieren.

Rund 41 Mitglieder hat der Verein. „Und die bringen sich eigentlich alle mit ein. Wenn nicht so viele helfen würden, könnten wir die Veranstaltung nicht so durchführen, findet Volker Riedel. Denn zum Winterfest gehört neben Lagerfeuer und Verpflegung auch ein Kinderprogramm. Am Sonnabend stand im Bürgersaal für die Mädchen und Jungen der Kinofilm „Charlie und die Schokoladenfabrik“ auf dem Plan. Im Anschluss startete der Lampionumzug durchs Dorf.

„Für den geselligen Ausklang im Gewölbekeller hier haben wir zudem die Bilder des Jahres zusammengestellt“, sagt der Wehrleiter. Diesmal, so Riedel, sei es aber kein Rückblick auf die Ereignisse des Vorjahrs aus Feuerwehrsicht. Vielmehr hätten die Kameraden für die aktuelle Auflage in den Fotos der vergangenen Winterfeste gekramt und 18 Jahre in einer Diashow zusammengefasst.

Artikel aus der Osterländer Volkszeitung "OVZ"
Ausgabe vom Montag, 11. Januar 2016

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